Der Wohnungsmarkt ist preislich angespannt und Mieten erreichen astronomische Höhen, die man sich mit einem Durchschnittsverdienst nicht mehr leisten kann.

Eine aktuelle Darstellung des Statistischen Bundesamtes (destatis) zeigt, dass rund 7% der Bevölkerung in zu kleinen Wohnungen leben.

Für Deutschland hebt destatis hervor: “Besonders von Überbelegung betroffen waren in Deutschland armutsgefährdete Personen sowie Alleinerziehende und ihre Kinder (jeweils 19 %). Erwachsene mit ausländischem Pass (17 %) lebten deutlich häufiger auf engem Raum als Erwachsene mit deutschem Pass (6 %). Städtebewohner/-innen waren mit 11 % rund drei Mal so häufig von Wohnraum­mangel betroffen wie Bewohner ländlicher Gebiete (4 %).

Es mag ein geringer Trost für jene in Deutschland sein, dass von den rund 500 Millionen Einwohnern Europas rund 16% in zu kleinen Wohnungen leben müssen. Es macht deutlich, dass hier die EU und ihre Mitgliedsstaaten schwere Versäumnisse haben und ihnen das Leid der Bevölkerung augenscheinlich gleichgültig ist. Man nimmt es als Kollateralschaden hin.

Quelle: destatis