Aidoc, das 2016 gegründet wurde, hat eine Artifical Intelligence (AI) für die rasche Bildanalyse von radiologischen Bildern erstellt. Er wurde – und wird laufend – trainiert an rund 280.000 radiologischen Scans und hat so nach Angaben des Unternehmens 3,274,409 Minuten, was rund 50.000 Arbeitsstunden entspricht, wertvolle Arbeitszeit von Ärzten eingespart.

Eine Innovation, die die TIMES veranließ, das Unternehmen unter den TOP 50 der “Genius Companies” zu reihen. Das Geschäftsfeld der medizinischen AI sei rund 6 Milliarden Euro schwer laut dem Beratungsunternehmen Accenture. Bis dato wird die Technologie von Aidoc in 50 Spitälern eingesetzt. Aidoc erhielt auch kürzlich das OK durch die US-amerikanischen FDA, als erstes AI-gestützte Analyseverfahren bei radiologischen Bildern von Gehirnblutungen eingesetzt werden zu dürfen.

Es stellt so eine Verkürzung des Arbeitsaufwandes dar und verbessert auch den diagnostischen Prozess, was am Ende des Tages dem Patienten zugute kommt. Aber nicht nur hier ist eine Verbesserung auszumachen, sondern auch in der Abarbeitung des “Datenberges”. Nach Angaben des European Society of Radiology (ESR) produziere ein durchschnittliches Krankenhaus jährlich 50  Petabytes an Daten, nutzt aber nur 3% davon. Hier kann AI einen massiven Hebel für optimalere Datennutzung aber auch Verringerung der Speicherkapazitäten sein.

Der CEO und Mitgründer Elad Walach sagt: “Radiologists are challenged with responding to large numbers of acute cases in a timely fashion. The key, we believe, is to be comprehensive. If you really want to impact the daily practice you have to cover a significant portion of the radiologist’s workflow. Our solution can sift through the whole worklist in the background and highlight cases that require immediate attention, improving radiologist’s response time