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AT&S erzielt 2018/19 erneut Rekordwerte bei Umsatz und EBITDA

2019-05-07T17:54:58+00:007 Mai 2019|Allgemein, Investment|

AT&S konnte im Geschäftsjahr 2018/19 die Umsatz- und Ergebniskennzahlen erneut ausbauen. Nach einem starken ersten Halbjahr schwächte sich die Nachfrage im zweiten Halbjahr marktbedingt in den Bereichen mobile Endgeräte, Automotive und Industrie ab. Die Bereiche IC-Substrate und Medizintechnik entwickelten sich demgegenüber über das gesamte Jahr hin sehr positiv.

Der Konzernumsatz 2018/19 stieg um 3,6 % auf 1.028,0 Mio. € (Vorjahr: 991,8 Mio. €). Die Effekte aus der Umsetzung des neuen IFRS 15 führten zu einer Erhöhung des ausgewiesenen Umsatzes um 22,5 Mio. €. Unterjährig bewegten sich die Umsätze entsprechend dem üblichen saisonalen Zyklus. Die beiden Quartale zwei und drei wiesen deutlich höhere Umsätze als das erste und das vierte Quartal auf.

Das EBITDA lag mit 250,1 Mio. € deutlich über dem Vorjahreswert von 226,0 Mio. €. Die EBITDA-Marge erhöhte sich auf 24,3 % (Vorjahr: 22,8 %). Die positive Ergebnisentwicklung resultiert vor allem aus Effizienz- und Produktivitätssteigerungen, Bewertungseffekten durch die US-Dollar-Entwicklung sowie die Anwendung der neuen Rechnungslegungsvorschrift IFRS 15.

Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg aufgrund der oben genannten Effekte deutlich um 29,8 % auf 117,2 Mio. € (Vorjahr: 90,3 Mio. €). Die EBIT-Marge erhöhte sich auf 11,4 % (Vorjahr: 9,1 %).

Das Finanzergebnis verbesserte sich aufgrund positiver Wechselkurseffekte und dem höheren Volumen der Termingeldveranlagungen von -14,8 Mio. € auf -2,0 Mio. €. Die Steuerbelastung betrug 28,2 Mio. € (Vorjahr: 19,0 Mio. €). Folglich erhöhte sich das Konzernergebnis von 56,5 Mio. € auf 86,9 Mio. €. Das Ergebnis je Aktie verbesserte sich auf 2,08 € (Vorjahr: 1,38 €). Bei der Berechnung des Ergebnisses je Aktie wurde der Nettoaufwand für Hybridkapitalzinsen in Höhe von 6,2 Mio. € (Vorjahr: 2,9 Mio. €) vom Konzernjahresergebnis in Abzug gebracht.

 

Bilanz und Cashflow

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug im Geschäftsjahr 2018/19 170,5 Mio. € (Vorjahr: 143,2 Mio. €). Aufgrund der sehr guten operativen Entwicklung konnte AT&S sämtliche Investitionen in Sachanlagen aus dem laufenden Geschäft finanzieren.

Die Eigenkapitalquote lag aufgrund der durch die Begebung des Schuldscheindarlehens gestiegenen Bilanzsumme mit 45,0 % (Vorjahr: 46,5 %) unter dem Wert zum 31. März 2018. Die Nettoverschuldung verringerte sich um 28,2 % auf 150,3 Mio. € (Vorjahr: 209,2 Mio. €). Der Rückgang resultiert aus dem positiven operativen Free-Cashflow.

Der Verschuldungsgrad sank deutlich von 29,4 % auf 18,7 %. Die Kennzahl Nettoverschuldung/EBITDA, sie spiegelt die theoretische Entschuldungsdauer wider, verbesserte sich aufgrund der niedrigeren Nettoverschuldung von 0,9 Jahren auf 0,6 Jahre. Sie lag damit weiterhin deutlich unter dem definierten Maximalwert von 3,0 Jahren.

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