Ab sofort können Künstler und Künstlerinnen ihre Werke einreichen, die sich mit jüdischen Gegenwartspositionen und -erfahrungen sowie mit Fragen zur Gestaltung des gesellschaftlichen Wandels auseinandersetzen. Das heurige Thema lautet: “Wehrhafte Kunst”.

Eine prominent besetzte Jury entscheidet über die Vergabe des Preises. Die mit 7000 Euro dotierte Auszeichnung wird im Mai 2021 im Rahmen von »TRANSITIONS. Festival Jüdischer Gegenwartskünste« mit einem Festakt im Jüdischen Museum Berlin gewürdigt. Das ausgezeichnete Kunstwerk wird im Jüdischen Museum Berlin ausgestellt.

“DAGESH.Jüdische Kunst im Kontext” und das “Jüdisches Museum Berlin” laden Künstlerinnen und Künstler ein, Kunstwerke zu konzipieren, die sich mit folgenden Fragen beschäftigen: “Was setzen Künstler*innen aus einer jüdischen Perspektive der Gegenwart entgegen? Welche Rolle spielt eine widerständige und wehrhafte Haltung? Wie zeichnet sich die Wehrhaftigkeit von Kunst aus und was bedeutet die Selbstermächtigung jüdischer Gegenwartspositionen?

Der Preis richtet sich an professionell arbeitende Künstler und Künstlerinnen zwischen 25 und 40 Jahren. Bewerbungsschluss ist der 10. Januar 2021. Erwünscht sind Einreichungen aus dem Bereich der Bildenden Kunst, das künstlerische Medium kann frei gewählt werden. Aus allen Einreichungen nominiert eine fachübergreifende Jury ein künstlerisches Konzept als besten Entwurf.

Im Jahr 2018 wurde der DAGESH-Kunstpreis erstmals verliehen. Liat Grayver, Yair Kira und Amir Shpilman erhielten die Auszeichnung für ihre interaktive Installation „Open, Closed, Open“. Das Kunstwerk setzte sich mit der Frage auseinander, was Jüdisch-Sein heute bedeutet und wurde im Sommer 2019 im Jüdischen Museum Berlin ausgestellt.

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