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Balance zwischen Regulierung und Innovation finden: Zur „Strategie Künstliche Intelligenz” der Bundesregierung

2018-11-15T10:00:38+00:0015 November 2018|Allgemein, Kommentar|

Künstliche Intelligenz wird für die Gesellschaft ähnlich relevant werden, wie die Elektrizität oder das Internet. Das birgt enorme Chancen aber auch Herausforderungen für unser Zusammenleben. Die KI-Strategie der Bundesregierung ist daher wichtig, um diesen Bereich strategisch zu gestalten. Begleitend bedarf es eines chancenorientierten gesellschaftlichen Diskurs, der eine positive Neugier für KI weckt.

Für viele Menschen fühlt sich das Themenfeld Künstliche Intelligenz noch sehr neu an. Die Diskussion entlang konkreter Anwendungsfeldern wird es den Menschen erleichtern, ein Gefühl für Nutzen und Risiken in ihrer Lebenswelt zu entwickeln und unbegründete Ängste abzulegen.

Menschen kommen bereits heute mit KI-Diensten in Berührung, etwa bei der Nutzung des Smartphones wenn die Kamera Gesichter erkennt oder das Navigationssystemen die besten Routen in Echtzeit berechnet. Andere Bereiche bedürfen aber gesellschaftlicher und ethischer Diskussionen und zwar dort, wo KI-Entscheidungen Menschen betreffen, sei es in der Gesundheit, der Arbeitswelt oder der Mobilität.

Wichtig wird es dabei sein, die richtige Balance zwischen Regulierung und Innovationsraum zu finden. Wo relevante gesellschaftliche Auswirkungen drohen und etwa Diskriminierung zu befürchten ist, müssen wir genau hinschauen und frühzeitig entgegenwirken. Diese Bereiche gilt es zu identifizieren und faire Rahmenbedingungen zu gestalten. In anderen Bereichen wird der Einsatz von KI sogar geboten sein, weil sie beispielsweise bessere Diagnosen treffen oder sicherer navigieren.

Über den Autor:

Lena-Sophie Müller
Lena-Sophie Müller, Geschäftsführerin der gemeinnützigen Initiative D21, ist als Sachverständige durch die SPD-Fraktion in die Enquete-Kommission „Künstliche Intelligenz“ berufen worden.

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