Im Mai des Jahres kündigt der Gründer von amazon, Jeff Bezos, mit Präsentation der Mondlandefähre “Blue Moon”, hergestellt von seinem Unternehmen Blue Origin, die Besiedlung des Mondes an: Wir müssen zum Mond zurückkehren und diesmal bleiben. Hintergrund ist, dass die USA angekündigt haben, bis 2024 zum Mond zurückkehren zu wollen, um ihn zu besiedeln bzw. als permanente Station zu nutzen für die Reise zum Mars und DeepSpace-Forschung.

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Das Unternehmen Blue Origin geht mit diesen Plänen der US-Regierung völlig konfrom, ist Vertragspartner der NASA und investiert jährlich 1 Milliarde US-Dollar in die Entwicklung von geeigneter Raumfahrttechnologie. Es ist auch so wenig verwunderlich, dass Staaten wie China, Indien oder eben auch Israel versuchen, einen Fuß auf den Mond zu bekommen.

Bezos steht nicht alleine da, andere US-amerikanische Unternehmen sehen die Zukunft ebenfalls in der Kolobialisierung und Eroberung des Weltraums, wie beispielweise Elon Musk mit Tesla.

Europäisches Unternehmertum steht hier leider ziemlich abseits und neuerdings bringt man die Idee eines Weltraumbahnhofes in Deutschland ins Gespräch, freilich voll subventioniert und voll der Zauderlichkeit. Von Unternehmergeist ist da wenig zu merken.

In einer dieses Wochenende gehaltenen Eröffnungsrede im San Diego Air and Space Museum führte er seine Vision weiter aus, wie Times of San Diego berichtet.

Vision sei es, dass die Erde “nur” mehr eine Lebenszone sei, ein globaler einziger Naturschutzpark, wo die Menschen wohnen, aber die Industrie, vor allem Schwerindustrie, solle in den Weltraum ausgelagert werden: “Ich glaube, dass die Erde eines Tages zu einer Zone für Wohn- und Leichtindustrie werden wird. Wir werden die gesamte Schwerindustrie ins All bringen. Das ist der einzige Weg, um diesen Planeten zu retten.“, so Jeff Bezos.