“Die COVID-19-Krise und die damit verbundenen Einschränkungen haben den weltweiten Automobilmarkt in eine tiefe Krise gestürzt: Allein in Europa ging im April 2020 die Zahl der neu zugelassenen Fahrzeuge im Vergleich zum selben Monat des Vorjahrs um ca. 85 Prozent zurück. In Deutschland brach im April die Fahrzeugproduktion um 97 Prozent ein, lediglich rund 10.000 Fahrzeuge konnten die Hersteller fertigstellen. Für den Produktionsausfall in Europa liegen bislang erst Schätzungen vor, die sich aber ebenfalls auf ca. minus 97 Prozent belaufen.”, so PwC in einer aktuellen Studie.

Und fasst weiter zusammen: “Betrachtet man das Gesamtjahr von Januar bis April 2020 ging das Absatzvolumen in Europa um ca. 41,4 Prozent zurück, die Produktion um ca. 38 Prozent. Im Vergleich zum ohnehin schwachen Vorjahr 2019 erwarten die PwC-Experten nach Szenario-Untersuchungen einen möglichen Rückgang um 32 Prozent. In absoluten Zahlen entspricht das etwa fünf Millionen Fahrzeugen, die der Branche bei den Verkäufen fehlen.”

Betrachtet man die aktuellen Maßnahmen der Bundesregierung, so ist nicht auszumachen, wie sie diesem dramatischen Zusammenbruch einer deutschen Leitindustrie begegnet. Stattdessen stammelt man weiter von Kurzarbeit, die schon die 10 Millionen Marke durchschlagen hat, und irgendwelchen Kaufanreizen für E-Mobilität, die eigentlich nicht funktioniert und die falsche Technologie für Massenmobilität sein dürfte.

Auf der anderen Seite hat die Autoindustrie noch immer ein old-school Vertriebs- und Marketingmodell und technologische Innovation sieht auch anders aus.

Quelle: PWC