Seit Jahrzehnten schon, praktizieren Teile der deutschen Medien, insbesondere auch die Öffentlich-Rechtlichen, bei kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den zahlreichen islamistischen Terrororganisationen mit #Israel, wie z.B. #Hisbollah, #Hamas und nun auch Islamischer #Jihad, eine sehr tendenziöse und lückenhafte Berichterstattung.

In den Schlagzeilen wird sehr oft, entweder eine Täter-Opfer Verdrehung vollzogen, sodass der Betrachter nicht mehr zwischen Angreifer und Verteidiger unterscheiden kann oder es wird ganz und gar vermieden, diese Terrororganisationen als solche klar zu benennen.

Sie werden häufig relativiert und zu kleinen militanten Gruppierungen verklärt, wodurch beim Leser der Anschein erweckt werden soll, dass sie schlecht organisiert seien und dass sich ihre Angriffe nur auf militärische Ziele beschränken.

Das aber, entspricht absolut nicht den Tatsachen, denn sie sind bestens organisiert, teilweise sogar schlagfertiger als so manche Truppen einzelner europäischer Staaten, und ihre Attacken zielen in Wahrheit schon seit Jahren ausschließlich auf die Zivilbevölkerung Israels.

Dadurch versucht man, den Unterschied, zwischen dem Terrorismus von Jihadisten und der Terrorbekämpfung eines demokratischen Staates zu verwischen und Israels Selbstverteidigung mit Terrorismus auf eine Ebene zu stellen.

Ergebnis einer solchen “Berichterstattung” ist die Dämonisierung Israels, die Stigmatisierung seiner Regierung und die Gleichgültigkeit der hiesigen Bevölkerung gegenüber den seit vielen Jahren unter Raketenterror leidenden israelischen Zivilbevölkerung.

Diese Gleichgültigkeit der Deutschen, überträgt sich auch auf die in Deutschland lebenden Juden, welche oft als Teil eines globalen jüdischen Kollektivs wahrgenommen werden.

Bei vielen Deutschen, das belegen inzwischen zahlreiche Studien, wächst die Gleichgültigkeit zu einer Antipathie heran, die schlussendlich als subtiler, offener oder gewaltbereiter Antisemitismus zu Tage tritt. Somit sind deutsche Medienanstalten, die durch ihre Form der suggestiven oder lückenhaften Berichterstattung über Israel und Politiker diese Narrative stützen und direkt für den anwachsenden #Judenhass in Deutschland mitverantwortlich sind.

Fahnenverbrennungen, Angriffe auf Rabbiner und antisemitische Vorfälle an deutschen Schulen oder Judenhass in den sozialen Netzwerken sind die Folge.

Angriffe auf Synagogen wie in #Wuppertal, #Berlin oder #Halle, bilden hier nur die vorläufigen Höhepunkte.

All das macht mich unendlich traurig, denn mir einzugestehen, dass der aktuelle Judenhass in Deutschland, institutionell recycelt und ganz und gar hausgemacht ist, zerstört alles woran die Juden, die der Bundesrepublik Deutschland nach dem Holocaust eine zweite Chance gaben und ihr vertrauten, je geglaubt haben. #deutschlandkritisch