Mit dem ING Innovationsindex wird die Innovationskraft der 19 Eurozone-Länder verglichen.

Bewertet werden dafür Jugendpotenzial, Bildung, Unternehmensgründungen vs. Insolvenzen, Anteil der Selbstständigen an Erwerbstätigen, Patentanmeldungen, Beschäftigte im Hochtechnologiesektor und wissensintensiven Bereich, Internetanschlüsse, Startups sowie die Ausgaben für Forschung & Entwicklung.

In der Gesamtwertung holte sich Irland den ersten Platz mit seiner starken Gründerszene, gut ausgebildeten Leuten und dem höchsten Beschäftigungsanteil im Hochtechnologiebereich.

Deutschland landet weit hinter Österreich (Platz 7) auf den 11-ten Platz und ist somit nicht mehr unter den Top 10. Es ist nicht das erste Alarmsignal, denn auch in anderen Ratings und Indexerstellungen rutscht Deutschland zunehmend ab, wie auf GLOCALIST berichtet.

Über die Ursachen kann man trefflich debattieren, allein Fakt ist, dass Europas größte Ökonomie zunehmend an Boden verliert. Offensichtlich hat man in den letzten 15 Jahren nicht alles richtig gemacht. Es gibt deutlichen Reformbedarf, der aber weder von der Wirtschaft noch Politik angepackt wird. Aktuell ist Deutschland gerade dabei einer seiner Leitindustrien – die Autoindustrie – in einem Kulturkampf – getragen von den GRÜNEN – zu versenken.