Die individuelle, die professionelle (Güterverkehr) wie die öffentliche Mobilität (Öffis) können nicht nur auf eine einzige Technologiestrategie setzen, wie aktuell Deutschland dies mit seinem Sonderweg zur E-Mobilität qua Batterietechnologie und Erneuerbare Energie propagiert, wo man alleine auf ökologisch wie auch ökonomisch höchst bedenkliche, volkswirtschaftich ineffiziente und aus Naturschutzgründen bis dato schädliche Batterietechnologie setzt, zudem die nötige Infrastrukturen nicht vorhanden sind. Und auch die Technologie der Erneuerbaren Energien erweisen sich als alles andere denn nachhaltig und ökologisch sauber.

Dies vor dem Hintergrund, dass der Versuch der Etablierung von Erneuerbare Energie Deutschland den höchsten Strompreis der Welt beschert und einen maßgeblichen Anteil daran hat, dass Deutschland heute der Staat mit den höchsten Steuern weltweit ist. Effizienz sieht anders aus.

Die Erneuerbare Energie-“Wende” aka EEG ist mehr eine Wende zum staatssozialistischen Wirtschaften geworden , wo nur dort privatwirtschaftliche Einlassungen sind, wo sie der Bürger am Ende des Tages zahlt bzw. Privatunternehmen, nicht wenige von ihnen mit einem missionarischen Oberton, die Durchführung übernehmen, freilich mit staatlichen, üppigen Preisgarantien. Das EEG ist reich an Absurditäten und schafft Ergebnisse, die einer marktwirtschaftlichen Logik widersprechen, Armut befördern und sozial sehr ungerecht wirken, wie viele Kritiker meinen.

Aktuell wollen die gewählten politische Entscheidungsträger ein Gesetz einführen, das Erneuerbare Energie zu einer Frage der “nationalen Sicherheit” erklären soll, wie die WELT berichtet, womit man sich vorstellen kann, dass man schon alleine durch bloße Kritik an den Erneuerbaren Energien zum “Staatsfeind” erklärt werden.

Man will den augenscheinlich fehlgeleiteten deutschen Sonderweg mit allen juristischen Mitteln in Granit einschreiben. Erneuerbare Energie sind nur im marktwirtschaftlichen Energiemix sinnvoll. Monopol war und ist immer abträglich. Vielfalt der Technologien, Diversifizierung stets sinnvoll.

Technologieoffenheit

Technologieoffenheit ohne Verbotsunkultur wird hingegen der erfolgreiche Weg der “Goldenen Mitte” werden, sprich, es wird eine Vielzahl von Antriebsarten geben und damit Energieträger. Eine wird, neben Atomkraft, ohne Zweifel Wasserstoff sein, der gerade für individuelle urbane Mobilität, Schifffahrt (in Kombination mit Segeltechnologie) und Flugverkehr viele Vorteile zu bieten scheint.

Ob Deutschland dies nun global mitgeht oder nicht, ist alleine für Deutschland relevant, welches gerade global betrachtet mit seinem vollständigen Ausstieg aus Kohle- und Atomstrom und Einstieg in Erneurbare Energie, also Wind und Sonne, ziemlich alleine dasteht. Folgen will da keiner diesen dorch sehr extremen Kurs.

Ökologisch “grüner” Wasserstoff ist da eine gute wie aussichtsreiche Antwort, den SHELL auf Basis der Technologie aus Israel realisieren will.

Grüner Wasserstoff aus Israel

Hier setzt die Technologie made in Israel an, wie man aus einer aktuellen Presseaussendung des Technion erfährt: “H2PRO ist ein Startup-Unternehmen, das Wasserstoff mit grüner Energie auf der Grundlage einer innovativen Technologie produziert, die am Technion – Israel Institute of Technology – erfunden wurde. Das Unternehmen ist eines von nur fünf Unternehmen, die als Finalisten in einem von Royal Dutch Shell organisierten prestigeträchtigen Wettbewerb ausgewählt wurden.

Es ist das jüngste Unternehmen auf der Liste und das einzige aus Israel. Während des Wettbewerbs, der unter dem Namen “New Energy Challenge” stattfand, gab es mehrere Ausscheidungsrunden, und die Organisatoren haben kürzlich bekannt gegeben, dass die fünf Finalisten alle für Investitionen und Scale-up bestimmt wurden.

Die innovative Technologie von H2PRO läutet eine neue Ära der umweltfreundlichen Wasserstoffproduktion ein, indem Wasser mittels elektrischer Energie in Wasserstoff und Sauerstoff aufgespalten wird. Bei der traditionellen Elektrolyse werden Wasserstoff und Sauerstoff gleichzeitig erzeugt, wofür eine Membran erforderlich ist, um sie zu trennen.

Die Verwendung einer Membran macht das System und den Prozess erheblich teurer. Grüner Wasserstoff ist ein alternativer Brennstoff, der langfristig Öl und Erdgas ersetzen kann. Er spielt eine entscheidende Rolle bei der Verringerung der umweltschädlichen Fahrzeugemissionen sowie bei der sauberen Produktion von Materialien und Chemikalien, beim Heizen und bei der Speicherung erneuerbarer Energie.

Von links nach rechts: Dr. Avigail Landman, Prof. Gideon Grader, Prof. Avner Rothschild und Dr. Hen Dotan

Die neue Technologie macht die Membran überflüssig, da die beiden Gase in verschiedenen Stadien produziert werden. Darüber hinaus erhöht diese Technologie die Energieeffizienz um 20-25% im Vergleich zu den Alternativen, verbessert die Sicherheit des Produktionsprozesses erheblich, reduziert die Kosten für den Bau des Systems auf etwa die Hälfte und erhöht den Druck des erzeugten Wasserstoffs, wodurch die Kosten für die nachgeschaltete Wasserstoffkompression gesenkt werden.

H2PRO wurde 2019 von den Technion-Forschern Prof. Gideon Grader (Chemieingenieurwesen), Prof. Avner Rothschild und Dr. Hen Dotan (Materialwissenschaft und -technik) in Zusammenarbeit mit den Gründern von Viber unter der Leitung des Unternehmers Talmon Marco gegründet. Das Unternehmen erhielt eine exklusive Lizenz zur Kommerzialisierung der Technologie von T3, der Technologietransfereinheit von Technion.

Bis heute hat es Kapital von Hyundai, Sumitomo und Bazan sowie von privaten Investoren und Fonds eingeworben. Die Forschungsarbeiten, die zur Gründung von H2PRO führten, wurden vom Nancy and Stephen Grand Technion Energy Program (GTEP), einer Spende von Ed Satellite, der Adelis Foundation, dem israelischen Energieministerium und der Europäischen Kommission (dem 2020-Programm der EU) unterstützt.”