Eurostat überbrachte gestern keine gute Nachrichten für die EU. Die Industrieproduktion im Jahresvergleich von 2018 zu 2019 brach dramatisch ein. In der EU-Eurozone um 4,1% und in EU-Europa um 3,9%.

Über den EU-Durchschnitt liegt die wichtigste Ökonomie Europas, Deutschland. Hier brach die Industrieproduktion von 2018 auf 2019 um sage und schreibe mit 7,2% ein.

Getoppt wird dieser Negativwert nur mehr duch Rumänien und Estonien, die aber für die industrielle Produktion ziemlich irrelevant sind.

Eurostat führt für den Jahresvergleich 2018/2019 weiter aus: “Im Euro-Raum fiel die Produktion von Investitionsgütern im Dezember 2019 gegenüber Dezember 2018 um 6,7%, die Produktion von Zwischenprodukten um 5,5%, die Produktion von Energie um 2,3% und die Produktion von Verbrauchsgütern um 1,4%, während die Produktion von Verbrauchsgütern um 1,3% stieg.

Die Politik sowohl auf EU-Ebene als auch auf nationalstaatlicher Ebene blickt eher teilnahmlos und gelähmt zu, was wenig Wunder nimmt, denn sie ist für diesen Zusammenbruch durch ihre marktferne und freiheitsfeindliche Politik hauptverantwortlich und müsste den Bürger und Unternehmen sowohl auf Verwaltungsebene (Bürokratie) als auch steuerlich massiv entlasten und den Bürgern wie Unternehmen Europas wieder Handlungsfreiheit geben und Sicherheit herstellen.

Es braucht eine Umverteilung vom Staat zu Bürgern und Unternehmen.

Quelle: Eurostat