Bedingt durch die aktuelle Situation ist die globale Nachfrage nach Beatmungstechnik in den letzten Monaten extrem angestiegen. Allein die USA benötigen mehr als 100.000 neue Beatmungsgeräte.

Dies erfordert, neben sehr kurzen Lieferzeiten, eine deutliche Erhöhung der Produktion von Beatmungsgeräten und deren Komponenten. Daher wird auch InfraTec, als Hersteller kritischer Bauteile, in der gegenwärtigen Situation eine wichtige Aufgabe zu teil.

Um den enormen Bedarf zu decken und Lieferengpässe zu vermeiden, ergreift InfraTec gezielt Maßnahmen. Die Produktion von CO2-Detektoren, die für die Herstellung von Beatmungstechnik benötigt werden, hat oberste Priorität. „Beschaffung, Produktion und Produktprüfung haben sich Ende März umgehend auf die extremen Bedarfe für diese Produkte im zweiten und dritten Quartal eingestellt. Unterstützende Maßnahmen und eine hohe Motivation der Mitarbeiter sind die Basis dafür“, so Dr. Matthias Heinze. Die Fertigung der Detektoren erfolgt seitdem im Zweischichtbetrieb von Montag bis Freitag bis 23:30 Uhr sowie zusätzlich samstags.

Seit der Gründung 1991 in Dresden hat sich InfraTec zu einem weltweit agierenden Spezialisten im Bereich der Infrarotsensorik und Messtechnik entwickelt und besitzt mittlerweile Standorte in Dresden (Deutschland), Dallas (USA), Chesterfield (England) und Shanghai (China). 2019 stellt InfraTec den weltweit ersten pyroelektrischen Detektor vor.

Die pyroelektrischen Detektoren des Geschäftsbereichs Sensorik finden vor allem in der Sicherheits- und Medizintechnik Verwendung. In diesem Rahmen ist InfraTec ein wichtiger Lieferant für Unternehmen, die medizinische Produkte entwickeln, produzieren und vertreiben. Dazu zählen unter anderem Atemschutz- und Beatmungsgeräte, die aktuell eine besonders hohe Relevanz besitzen.

Die Wärmebildkameras des Geschäftsbereichs Infrarotmesstechnik werden beispielsweise in Industrie und Wissenschaft zur thermischen Optimierung von Baugruppen und -elementen aber auch für Sicherheitsanwendungen, wie der Detektion erhöhter Körpertemperaturen, eingesetzt. Screening-Maßnahmen helfen hier rasch und einfach erhöhte Körpertemperaturen zu detektieren, die Hinweise auf eine mögliche Virusinfektion von Personen sein können.

Selbstverständlich müssen sich einem solchen Hinweis stets andere Untersuchungsmethoden anschließen, die eine sichere Positiv- oder Negativaussage zur Erkrankung ermöglichen und die entsprechenden Maßnahmen auslösen. Personell stark frequentierte Bereiche mit hohem Risikopotential, wie medizinische Erstaufnahmestationen, Krankenhäuser und Pflegeheime aber auch Schulen, Einkaufszentren, Großbetriebe, Sportstadien und Theater sowie Transportdrehkreuze wie Flughäfen, Seehäfen, Bahn- und Fernbusstationen sind nur einige Beispiele dafür, wo Screening-Maßnahmen zur Anwendung kommen.

Quelle/Sender (gekürzt): Infratec