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Jüdischer Zukunftskongress

2018-11-06T07:46:13+00:005 November 2018|Allgemein, Innovation|

Der Jüdische Zukunftskongress der Leo Back Foundation eröffnet heute abend um 19.00 Uhr in Berlin im Centrum Judaicum, das sich nach Ausführungen von Anja Siegemund als “Ort der gesellschaftlichen  Debatte und Kommunikationszentrum versteht nach dem Motto: Tue die Pforten auf

Nach Angaben von Rabbiner Homolka, hier in seiner Rolle und Eigenschaft als Chairman der Leo Beck Foundation, freut sich über bereits 1.000 Anmeldungen. Alleine dies darf schon als Erfolg gewertet werden. Möglich wurde dieser Kongress durch rund 40 Partner, darunter der Zentralrat der Juden zu Berlin über die Stadt Berlin bis hin zum Deutschen Kulturrat.

Zukunft ohne den Gedanken Innovation ist kaum vorstellbar. Auf Nachfrage führt dazu Rabbiner Homolka aus: “Die Entwicklung einer jüdischen Zivilgesellschaft und zunehmender Pluralismus…“, stellen für ihn Innovation dar. Diesen Gedankengang stützt Thomas Krüger von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb): “Es geht um die Einleitung eines Transformationsprozesses, der das Verhältnis von Erinnerung und Teilhabe neu adjustiert.

Anastassia Pletoukhina sieht vor dem Hintergrund, dass rund 60 jüdischen Organisationen in Berlin tätig sind, ebenfalls als wesentliches Thema gesellschaftlicher Innovation im Rahmen des jüdischen Zukunftskongresses die Transformation: “Es geht um Transformation, dass man sich nicht mehr nur als Opfer sieht.” und weiter sei Digitalisierung ein Empowermentinstrument, um eine starke jüdische Zivilgesellschaft zu ermöglichen. Diesen Tenor bekräftigt Dr. Gideon Joffe (Jüdische Gemeinde zu Berlin): “Einen jüdischen Zukunftskongress hat es in Berlin noch nie gegeben. Das jüdische Leben in Berlin vibriert, aber zeitgleich haben wir viele Akteure, die diese Vibration zu verhindern suchen.

 

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Das Programm gliedert sich in ein Kongressprogramm ud Rahmenprogramm. Im Kongressprogramm wird die Vielfalt jüdischen Lebens deutlich und markiert. In insgesamt 12 Veranstaltungen mit rund 60 Referenten wird ein breiter Bogen gespannt: Er reicht von der heutigen Podiumsdiskussion mit Musik- und Buchpräsentation vom sehr schönen Kongressband “Weil ich hier leben will” und den Anspruch wie Fragestellung des Kongresses umfasst, bis hin zu zur Frage “Jüdischer sozialer Aktivismus, Erinnerung, Politik“ , das ohne Zweifel sehr kontroverse Thema „Neue Allianzen: Wie gelingt jüdisch-muslimischer Dialog?“, Jüdischkeit außerhalb von Synagogen und Gemeindestrukturen“ oder „Denominationen. Gelebter Pluralismus im Judentum“ und schließlich „Das Judentum in Deutschland zusammen denken – Zukunftsperspektiven einer Gemeinschaft“ , um nur einige Veranstaltungen hervorzuheben.

Das Rahmenprogramm ladet u.a. zum Intergenerationeller Kabbalat Schabbat mit Rabbiner Dr. Henry Brandt (Vorsitzender der Allgemeinen Rabbinerkonferenz Deutschland und Zeitzeuge) in der Synagoge Pestalozzistrasse ein.

 

 

 

 

 

Über den Autor:

Naftali Neugebauer
Herausgeber Glocalist

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