Freiheit ist ein hohes Gut, die Bürgerrechte zu schützen, ein Pfeiler der Demokratie. Wer in seinen Rechten nicht beschnitten werden möchte, muss sich allerdings auch dementsprechend verantwortungsvoll verhalten. Strikte Maßnahmen sind nur deshalb notwendig geworden, weil der Appell an die Vernunft bei zu vielen Bürgern auf taube Ohren stieß.

Unerträglich der Gedanke an die wirtschaftlichen Folgen, unerträglich der Gedanke an all die Menschen, die nun Existenznöte plagen. Unerträglich aber auch die Erkenntnis, dass zu viele Menschen nicht bereit waren, ihre eigenen Bedürfnisse aus Rücksicht zurückzunehmen und selbst noch im Angesicht der drohenden Ansteckungsgefahr munter weiter gefeiert haben.

Was tun, wenn die Einsicht ausbleibt?

„Bedanken“ sollten wir uns nicht bei der Politik, die sämtliche Restriktionen zum Schutze der Bürger vorgeben musste, „bedanken“ darf man sich bei all denjenigen, deren Egoismus zu den Einschränkungen geführt hat.

Ob die Maßnahmen tatsächlich nötig waren, kann man im Angesicht der sich weltweit widersprechenden Virologen nicht wissen. Sie nicht zu ergreifen wäre aber verantwortungslos und für viele Menschen möglicherweise das Todesurteil gewesen. Jetzt bleibt zu hoffen, dass sich die Lage entspannt und die Ansteckungskurve rückläufig wird.

Wir sind nun mal eine Solidargemeinschaft und das müssen auch diejenigen lernen, die lieber nur an ihr eigenes Wohl denken. Leider.