Es ist ein Dilemma. Die freie Meinungsäußerung ist für mich ein hohes Gut und auch wenn ich die AfD für unwählbar halte, denke ich nicht, dass es konstruktiv ist, 6 Millionen Wähler auszugrenzen.

Ich möchte auch nicht glauben, dass es sich um 6 Millionen Faschisten handelt, möchte Protestwähler und Rassisten nicht über einen Kamm scheren, glaube an Überzeugungsarbeit durch Fakten und an einen respektvollen Diskurs.

Demokratie muss gewisse Dinge aushalten, Rechtsextremismus gehört allerdings nicht dazu.

Mein Credo lautet, Menschen individuell zu bewerten, wenn aber jemand Höcke verteidigt, ist meine Toleranzgrenze überschritten.

Wer nicht erkennt, wessen Geistes Kind dieser üble Faschist ist, den vermag ich nicht zu überzeugen, da ist nach meinem Dafürhalten Hopfen und Malz verloren.

Maas, Steinmeier und Co sind übel, richtig übel und ich wüsste nicht, ob ich in der Lage wäre, ihnen die Hand zu geben.

Sie sind Wölfe im Schafspelz und ihre politischen Handlungen klar israelfeindlich, den Kampf gegen Judenhass nehme ich ihnen nicht ab.

Höcke, der in seinen Reden Göbbels imitiert, ist aber noch mal eine Klasse schlimmer. Bei allem Bemühen um demokratische Werte, kann ich nicht mit Höcke Supportern auf Facebook befreundet sein. Ich kann es nicht und ich will es nicht.

Man möge mir meine Konsequenz nachsehen, aber es gibt Grenzen des Unerträglichen, Diskussionen, die man nicht führen kann.