Allerdings ist es tatsächlich merkwürdig, dass gerade islamistisch motivierter Antisemitismus in den öffentlich-rechtlichen Medien kaum thematisiert wird.

Während „rechte“ Gewalttaten medial, völlig zu Recht, in den Blickpunkt gerückt werden, erfährt man von antisemitischen Hassparolen aus muslimischen Kreisen, gerne mit Unterstützung linker Gesinnungsgenossen, unverhohlen auf deutschen Straßen gegröhlt, nur vereinzelt.

„Juden ins Gas“ und auch Rufe nach einem „judenreinen“ Israel, lassen offenbar weder Claus Kleber, noch Maybritt Illner oder Anne Will mit der Wimper zucken.

Ganz so, als gäbe es ein stillschweigendes Übereinkommen, diese Form des Judenhasses zu ignorieren. Stattdessen lädt man in bundesdeutsche Talkshows gerne Akteure des politischen Islam ein, als ob eine Hijab-tragende Muslima, ein Zeichen weltoffener Toleranz wäre.

Es wird auch nicht hinterfragt, ob es sich bei dem Gast um ein trojanisches Pferd genau der islamistischen Werte handelt, die mit den westlichen kollidieren und man so dem Feind im eigenen Bett eine Bühne bietet. Qualitätsjournalismus geht anders, allerdings kein Wunder in einer Zeit, in der sich Funktionäre des politischen Islam sogar anschicken in den deutschen Bundestag gewählt zu werden, medial in der Opferrolle gehypt und von ahnungslosen Bürgern, die Multikulti und Scharia verwechseln, womöglich gewählt.

Warum das Problem der Unterwanderung des politischen Islam und dem damit verbundenen Erstarken von Judenhass lieber unter den Tisch gekehrt werden soll, kann nur gemutmaßt werden. Ahnungslosigkeit mag ein Grund sein, wobei man davon aufgehen sollte, dass ein Innenminister über kompetente Berater verfügt, die ihn über die Mitglieder seines „Expertenrates“ zum Thema „Muslimfeindlichkeit“ vorab aufklären.

Ein Blick auf die Liste lässt allerdings berechtigte Zweifel aufkommen…Soll eine umfassende Berichterstattung über die Gefahren des Islamismus in unserem Land möglicherweise deshalb unterbunden werden, weil dies für die Regierung eine beschämende Bankrotterklärung ihrer Einwanderungspolitik wäre?

Wie auch immer, es wird für den interessierten Bürger immer schwieriger, sich objektiv und allumfassend informieren zu können.

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