Just sayin‘, Trump ist kein Sympathieträger, wirkt großkotzig, selbstherrlich und trotzig.

Er schert sich nicht um gesellschaftliche Regeln, political correctness geht ihm am Allerwertesten vorbei und er gibt sich so unverblümt authentisch, wie es sich nur Menschen leisten können, die finanziell so unabhängig und mächtig sind, dass sie unangreifbar scheinen.

Es ist schwer ihn zu mögen, Empathie gehört nicht zu seinen Stärken. Trump ist eher knallharter Geschäftsmann als ein Staatsmann wie man es gewöhnt ist. Was zählt aber am Ende des Tages wirklich?

Muss ich einen Politiker tatsächlich sympathisch finden?Zugegebenermaßen sind wortgewandte Reden nett anzuhören, die liefert er selten. Für ein Land so klein wie Hessen, umzingelt von Feinden, im täglichen Kampf um die Verteidigung seiner Existenz, darf man derartige kosmetische Belanglosigkeiten gut und gerne vernachlässigen.

Fakt ist, auf die schwülstigen Belobigungen bundesdeutscher Politiker in staatsmännischer Aufmachung die, wenn es darauf ankommt, an der Seite der Kriegstreiber stehen, kann sich Israel nicht verlassen.

Maas, Steinmeier und selbst Kanzlerin Merkel halten schon lange nicht mehr, was sie versprechen. Da nützen alle schönen Worte nichts, kein weltmännisches Auftreten, kein feiner Zwirn, das Vertrauen in den deutschen Politzirkus ist verspielt.

Als Jüdin würde ich mich sträuben, diesen falschen Fuffzigern überhaupt die Hand zu geben. Man muss Trump nicht mögen, als denkender Mensch sollte man aber in der Lage sein zu differenzieren und seine Außenpolitik zu würdigen.

Damit bricht man sich keinen Zacken aus der Krone. By the way, während Maas wegen Auschwitz in die Politik gegangen ist, Merkel von der „Deutschen Staatsräson“ schwadroniert und beide Sorge dafür tragen, das Mörderregime Iran zu subventionieren, hat Präsident Trump die finanziellen Hilfen an Israel auf 4,2 Milliarden Dollar aufgestockt und die Subventionen an den Staat gestrichen, der Israel auslöschen will.

Wo also sollte man die Prioritäten setzen?