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Mit Künstlicher Intelligenz länger und gesünder arbeiten?

2018-12-19T11:26:47+00:0019 Dezember 2018|Allgemein, Innovation|

Es wird viel davon gesprochen, dass der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) zu massiven Jobverlusten führen könnte und ist bietet Hintergrund für alle erdenklichen Dystopien. Ein Forschungsprojekt rund um die Universität Bremen will nun der Frage nachgehen ob nicht im Gegenteil der Einsatz von KI eine längeres und gesunderes Arbeitsleben erlaubt und einen Beitrag für eine Utopie leisten könnte.

Eine Forschungskooperation von Unternehmen und Wissenschaft entwickelt KI-gestützte Modelllösungen für personalisierte Assistenz- und Wissensdienste. An dem Projekt beteiligt sind Airbus, Festo, Lufthansa und das Berufsförderungswerk, geleitet wird es von „Das Demographie Netzwerk e.V.“ (ddn) und wissenschaftlich unterstützt durch das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und die Jacobs University Bremen. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales mit knapp einer Millionen Euro in den kommenden drei Jahren

Das Projekt verbindet zwei wichtige Themenbereiche: den demografischen Wandel und die digitale Transformation. Beschäftigten in Produktionstätigkeiten eröffnen das Internet der Dinge und die künstliche Intelligenz neuartige Unterstützungsmöglichkeiten in Form intelligenter Assistenz- und Wissensdienste.

Die Erfassung und Verknüpfung von Maschinen- und Produktdaten erlaubt, solche Dienste für die Prozessflexibilisierung zu nutzen – bis hin zur Individualisierung der Produktion. Das Projekt trägt den Namen NAWID, der Begriff steht für Nutzung KI-basierter Assistenz- und Wissensdienste in unternehmensspezifischen Bildungsräumen unter Berücksichtigung heterogener Wertewelten im Demographischen Wandel.

Erprobt wird in NAWID beispielsweise der optimierte Einsatz von Exoskeletten, also von Stützstrukturen für den Körper zur besseren Bewältigung körperlich belastender Arbeitsvorgänge. Gegenstand sind aber auch Formen personalisierter Lernunterstützung in der Höherqualifizierung Beschäftigter für neue digitale Aufgaben. Ziel ist die Reduzierung der individuellen Beanspruchung, so dass Beschäftigte länger gesund arbeiten können.

In drei Jahren wird man mehr wissen.

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