Die israelische Wirtschaftszeitung GLOBES berichtet unter Berufung auf gut informierten Regierungskreisen, dass es Gespräche und Pläne gäbe zum Bau einer Ölpipeline zwischen Israel und Saudi-Arabien.

Dies würde mit einem Schlag die Exportlandschaft verändern und erhebliche Risiken und damit Kosten minimieren. Bisher musste man für den Export die riskante Straße von Hormus und den Suezkanal bemühen, um Öl aus den Golfstaaten nach Europa bzw. den USA zu verbingen.

Dies könnte sich mit einer direkten Pipeline schlagartig ändern unter Verwendung der bereits schon existieren Infrastruktur der Eilat Ashkelon Pipeline (EAPC), die sich Anfang des Jahres in Europe Asia Pipeline Co umbenannt hat.

GLOBES führt konkret aus: “The EAPC plan would involve extending the Ashkelon – Eilat pipeline 700 kilometers southeast to the Yanbu oil refineries in Saudi Arabia.

Man sieht, der Abraham Vertrag zwischen Israel, VAE und Bahrain trägt eine sehr bedeutsame geostrategische Rolle, die sich am Beispiel Öl nun realisiert. Der Friedensvertrag macht den Transport von Öl sicherer und schneller und günstiger. Von Eilat soll dann eine Pipeline nach einer noch nicht näher benannten israelischen Küstenstadt führen, von wo aus das Öl und die Ölprodukte nach Europa und den USA verschifft werden.

Schmankerl: Im Jahr 1665 schlug der damalige Universalgelehrte Athanasius Kircher den Bau einer bleiernen Rohrleitung zwischen einer Ölquelle und einer ewigen Flamme vor, weiß Wikipedia zu berichten.