Politische System und Wirtschaftsweisen zu verändern, ist schwer und oft mit fragwürdigen Argumenten und Zielen unterlegt.

Sicher ist, dass mit Beginn der Industrialisierung die verschiedenen Systeme sozialistischer Provinienz, Gesellschaften mit Dominanz einer staatsnahen Wirtschaftsweise und Diktaturen im allgemeinen jene Gesellschaftsformen sind, die am meisten zur Umweltzerstörung beigetragen haben und sie nach wie vor vorantreiben. Sie haben das menschliche Elend und das Elend der Natur vergrößert.

In milderer Form und Ausprägung sind jene gescheitert, die eher auf etatistische Modelle und Massenmanipulation (Nudging) setzen, also Steuer plus Verbote und Umerziehung und Irgendwas-Technologien (z.B. Windkraft), deren Einsatz nicht in Konsequenz durchgedacht worden sind.

Hier ist Deutschland ein hervorragendes Beispiel, wo trotz massiven Mitteleinsatzes die Klimaziele gerissen wurden, Deutschland vor einem Energieengpaß, wie jüngst McKinsey feststellte, und vor der De-Industrialisierung steht. Dies vor dem Hintergrund, dass Deutschland den höchsten Strompreis in Europa, Ökosteuer und andere steuerliche Lenkungsmaßnahmen für Umweltschutz hat, die allsamt unwirksam sind. Wie da eine zusätzliche Co2-Steuer eine Wende bringen soll, bleibt rätselhaft.

Lässt man aber diese Debatten beiseite, ebenso die Frage, ob nun der sogenannte Klimawandel anthropogen hauptsächlich verursacht sei oder nicht oder eine Mischform aus verschiedenen Ursachen darstelle, dann wird es doch Konsens geben, dass es sinnvoll ist, die Ressourcen zu schonen, die Atemluft, das Wasser etc. pp. nicht zu vergiften, also, um es altmodisch auszudrücken, die “Umwelt” zu schonen.

Rahmenbedingung dabei ist es, das Kleingedruckte, das Leben allgemein in Wohlstand und Freiheit für möglichst viele gemehrt werde. Auch hier hat die Industrialisierung und die Idee von der freien Markwirtschaft wie Freiheit allgemein die Menschheit global und über die Jahrtausende betrachtet die Lage für Milliarden verbessert: Nicht nur längeres, sondern auch gesünderes Leben. Wer das nicht mag, darf sich trotzdem vergiften.

Keine kleine Aufgabe (Wohlstand + Freiheit), aber eine Aufgabe, die nicht nur lohnt, da sie Friede und Glück befördert, sondern auch ein menschliches Grundbedürfnis stillt: Kaum jemand wird ein mehr an Freiheit und Wohlstand für sich ablehnen wollen, ja jeder strebt es an, denn die Ideen von Freiheit und Wohlstand sind nun mal in der Welt; und das ist gut so. Und wer es dennoch anders mag, mehr Verzicht, mehr von Weniger, der soll dies für sich und freiwillig tun (können). Manche religiösen Orden haben sich so entschieden; freiwillig. Wer dies für seinen Weg erachtet, kann sicher aus einer Unzahl aus mehr oder weniger leeren Klöstern wählen und dort das einfache, Co2-arme Leben führen. Ohne andere in Panik zu versetzen und sie verfolgen zu wollen.

Statt aber mit zweifelhafter und freiheitsberaubenden Verbotskulturen und moralisierender Panikmache die Gesellschaften zu spalten und aufeinander zu hetzen, sollte man auf Innovation setzen, die jenseits der Pendlerpauschale, SUV-Verbot oder Co2-Steuer liegen oder gleich der völligen Abschaffung des sogenannten “Kapitalismus” das Wort reden und in einer Öko-Diktatur ihr Heil sehen.

Dass der Menschen Ressourcen verbraucht, um zu leben, ist evident und ja, der Mensch hat ein Recht auf Leben und Freiheit. Nach der Entdeckung des Feuers ist der Strom ohne Zweifel einer der Wohlstandstreiber: Er ermöglichte ein Mehr an Freiheit und Wohlstand. Das Mobilhandy bezeugt dies.

Nachstehend nun einige Technologien, fokussiert auf das Thema Co2, wie sie bereits schon existieren und ihren Praxistest erfolgreich absolviert haben und in Summe Entlastung, mehr Effizienz bringen und keinen sozialistischen Umbau und Steuererhöhungen und keine Einschränkungen der Freiheit noch des Wohlstandes brauchen.

Ein paar Gesetze, Umlenkung vorhandener Forschungsmittel und entsprechende Anreize für die Wirtschaft und Bürger, sprich massive Steuersenkungen, reichen völlig aus. Es braucht da keine umfassenden Verbote und Umerziehungen, die am Ende des Tages für eine kleine machthabende Elite dann doch wundersamer Weise nicht gelten.

  1. Kohlekraftwerke: Sie gelten als verteufelt, da sie Co2 ausstoßen. Nun, seit wenigen Wochen ist es möglich, dass Co2 im industriellen Maßstab vollständig auszufiltern und vollständig in Glas oder Backpulver oder Waschmittel zu wandeln. Zu 100%. Und diese Filteranlagen lassen sich nachträglich in jedes Kohlekraftwerk einbauen, perskeptivisch in alle Industrieanlagen, die Co2 ausstoßen als Abgas. Nach aktuellem Kenntnisstand können Erneuerbare Energien Ergänzung sein, aber nicht Substitut.
  2. Umrüstung und Ausstattung aller Schwertransportmaschinen (vom Containerschiff über Sattelschlepper bis zur Lok oder Flugzeug) auf Wasserbrennstoffzellen bzw Co2-neutrale Antriebstechnologien jenseits der E-Mobilität mit Speicherbatterien, die sowohl ökologisch, sicherheitstechnisch wie sozial eine Katastrophe darstellen. Perspektivisch wird dann das private Auto und damit individuelle Mobilität ab 2040 auch so weiter möglich bleiben. Damit geht auch einher, den Gasverbrauch gegen Null zu bringen. Wasserstoff lässt sich sowohl Co2-neutral als auch effizient auf photsynethetischer Basis oder durch erneuerbare Energien herstellen. Hier ist also Diversität möglich und auch sinnvoll.
  3. Massive Digitalisierung und vertiefte Automatisierung: Digitalisierung ist grundsätzlich ressourcenschonender. Sie verbraucht zwar auch Ressourcen, aber in Summe ist sie effizienter. Allgemein hilft die Digitalisierung und Automatisierung (durch KI und Big Data), eine effizientere Wirtschaft zu etablieren (IoT bis Industrie 4.0 oder Landwirtschaft 4.0.), wo immer weniger Menschen malochen müssen. Die Frage der Demographie und Überbevölkerung stellt sich perspektivisch so nicht mehr, nebst das Wohlstand sich stets als die beste Verhütungspolitik herausgestellt hat. Spitz gesagt: Jeder Roboter mit AI ist ein Beitrag zu einer nachhaltigeren, für Menschen freieren und lebenswerteren Welt und Umweltschutz. Terminator wie Vampire gibt es nur in Filmen; und das ist auch OK so.
  4. Nicht-pflanzlich basiertes Bioplastik als Ersatz für Plastik, das aus Meerwasser und Algen gewonnen wird. Glas ist zwar sinnvoll, aber schwer und verursacht hohe Transportkosten. Und die Pfandflasche ist ökologisch betrachtet auch nicht ein nachhaltiges Schnäppchen. Nicht immer ist Glas die beste Wahl: Es ist das 1.000 Kilometer-Problem.
  5. Moore massiv revitalisieren. Moore machen nur drei Prozent der weltweiten Landfläche aus, speichern aber doppelt so viel Kohlenstoffdioxid wie alle Wälder der Erde zusammen., so die Bundesregierung. Hier könnte Deutschland und Europa allgemein tatsächlich einen Beitrag zur so heiß herbeisgesehnten Weltrettung aus deutscher Hand leisten: Massives Anlegen von Mooren, was effizienter ist als jede Waldaufforstung, die man aber dennoch weiter betreiben kann.
  6. Co2 als Rohstoff nutzen. Wenn Co2 unvermeidlich ist, was er ist, will man Leben in Wohlstand und Freiheit, dann sollte man ihn als Rohstoff nutzen, wie beispielsweise Fraunhofer vorführt. Der Beispiele wie Co2 sinnvoll verwertet werden kann, sind vielfältig und zahlreich.
  7. New Mining. Darunter versteht man die Gewinnung von Rohstoffen aus heute noch entweder als zu teuer oder als zu unkonventionell erachteten Quellen, wie Astro-Mining, Waste-Mining, Urban-Mining oder Sunken-Mining. Sie können nicht vollständig die herkömmliche Minenindustrie ersetzen, aber eine spürbare Entlastung bringen. In Verbund mit neuen Werkstoffen, vom Biopolymer bis Graphen braucht es unter dem Strich wahrscheinlich weniger Bergbau.

Die vorgestellten Maßnahmen und Technologien sind ohne Zweifel nicht erschöpfend dargestellt und es existieren viele Innovationen mehr da draussen in der freien Welt, mehr als die einfältigen Forderungen nach mehr Steuern oder gleich Zerschlagung der freien Marktwirtschaft und Zurück zur Mangelwirtschaft.

Ganz zu schweigen von vielleicht heute noch futuristisch anmutenden Technologien, die aber schon um das Eck lugen und über das reine gedankliche Experimentalstadium hinaus sind, wie Beamen, Licht als Baustoff oder Quantencomputer, die den Code der Materie fast beliebig kontrollieren können.

Der Weg zu einer nachhaltigen Wirtschaft und Lebensweisen ist gepflastert mit den Steinen Innovation und Freiheit. Innovation und Freiheit summiert dargestellt als Fortschritt haben sich stets dauerhaft in der Geschichte der Menschheit durchgesetzt. Darum braucht es auch Wachstum. Alles andere scheitert stets, immer. Auf diese menschliche Konstante sollte man setzen. Auch das ist eine wissenschaftliche Tatsache.