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Werkzeug hammerhart mit 3D

2018-10-11T14:39:38+00:0011 Oktober 2018|Allgemein, Innovation|

Härtere Werkzeuge aus dem 3D-Drucker – Dresdner stellen neues Verfahren für Hartmetallindustrie vor. Der 3D-Druck erobert alle Bereiche vom Hausbau bis eben hin zur Formung und Herstellung von Werkzeugen. Ja, es werden auch schon die ersten Prototypen von Lebensmitteln angedacht und entwickelt.

In der Umformtechnik, der spanenden Formgebung und Verfahrenstechnik werden extrem harte Werkzeuge benötigt, die konventionell über Pulverpressen hergestellt werden. Damit wird zwar eine hohe Härte erzielt, es ist jedoch eine aufwendige und somit teure Nachbearbeitung erforderlich.  Additive Verfahren ermöglichen komplexe Geometrien von Hartmetallwerkzeugen, sind aber hinsichtlich Härte und Bauteilgröße eingeschränkt.

Forscher am Fraunhofer IKTS in Dresden haben nun das 3D-Druckverfahren Fused Filament Fabrication auf Hartmetalle adaptiert. Die Entwicklung erfüllt erstmals alle Anforderungen für den Einsatz in Bearbeitungswerkzeugen. Es wurde sozusagen, das Beste aus beiden Welten genommen, denn mit 3D können kompexe und sehr spezfsche Goemetrien für das Werkzeug realisiert werden.

Aber nicht nur sind die Werkzeuge härter, sie sind auch kostengünstiger herzustellen. Damit kann man hier von einer echten Innovation sprechen. Dr. Johannes Pötschke leitet am IKTS die Gruppe Hartmetalle und Cermets und bestätigt: “Die Filamente können als Halbzeug in Standarddruckern eingesetzt werden und ermöglichen es erstmals, Hartmetalle mit einem sehr geringen Bindergehalt von lediglich acht Prozent und mit feinsten Korngrößen unter 0,8 Mikrometer zu extrem harten Bauteilen mit 1700 HV10 zu verdrucken”.

 

 

 

 

 

(Quelle/Aussender: Fraunhofer IKTS)

 

 

 

 

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