Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert die Einrichtung von regionalen Laboren für Künstliche Intelligenz (regionale KI-Labs) mit insgesamt zwei Millionen Euro., liest man ind er Pressemitteilung. Ein wohl eher lächerlicher Betrag, aber besser als nichts.

Dies gab Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute, den 8. August in Stuttgart bekannt. Im Rahmen eines Modellversuchs sollen die regionalen KI-Labs insbesondere Unternehmen aus dem Mittelstand dabei unterstützen, konkrete Anwendungsfälle von Künstlicher Intelligenz kennenzulernen und erste Schritte in Richtung KI-Anwendung zu gehen. Die Antragsfrist endet am 31. Oktober 2019.

Künstliche Intelligenz bietet enorme Chancen für die Wertschöpfung in praktisch allen Bereichen unserer Wirtschaft. Mit den regionalen KI-Labs verschaffen wir den mittelständischen Unternehmen in Baden-Württemberg flächendeckenden Zugang zum Thema KI und unterstützen sie dabei, die Potenziale dieser wichtigen Zukunftstechnologie erfolgreich zu nutzen. Wir dürfen bei der Nutzung von KI für neue Geschäfts-, Produktions- oder Vertriebsmodelle nicht den Anschluss verlieren“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Mit Alibiförderungen wird dies aber kaum gelingen. So sollen die regionalen KI-Labs den Unternehmen vor Ort neben praxisorientierten Informationen und Fachkenntnissen auch passende Räumlichkeiten und technische Infrastruktur bereitstellen. Auf diese Weise bieten die Labore vielfältige Erprobungs- und Experimentiermöglichkeiten und regen außerdem zu Vernetzung und Austausch im Themengebiet KI an, so das Ministerium in Begeisterung.

Ein wohl kosteneffizienteren und auch dem Förderfeld wohl näher stehender Ansatz wäre die Einrichtung virtueller Labors, wie es die gemeinnützige Social Media Plattform sciencebook aktuell plant. Dafür werden Beta-User gesucht.

Die vollständigen Bewerbungsunterlagen zum Förderaufruf finden Sie unter: https://t1p.de/uq5m