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Riskified und Marqeta kooperieren für neue Lösungen zur Betrugsprävention im E-Commerce

Nils Bedke Autor für Kapitalmärkte und Banking Glocalist Press

Verfasst von Nils Bedke

Riskified und Marqeta kooperieren für neue Lösungen zur Betrugsprävention im E-Commerce Glocalist Press © glocalist.press
Riskified und Marqeta kooperieren für neue Lösungen zur Betrugsprävention im E-Commerce © glocalist.press

Riskified und Marqeta haben eine Partnerschaft angekündigt, um die Betrugsprävention für Kartenausgeber im Onlinehandel zu verbessern. Welche konkreten Maßnahmen geplant sind und welche Unsicherheiten bleiben, erfahren Sie hier

Riskified und Marqeta haben im Juni 2026 eine neue Partnerschaft bekannt gegeben, die darauf abzielt, die Betrugsprävention im E-Commerce durch verbesserte Risikoanalysen für Kartenausgeber zu stärken. Beide Unternehmen sind international im Bereich Zahlungsabwicklung und Betrugsmanagement tätig und wollen ihre jeweiligen Technologien kombinieren, um Kartenausgebern erweiterte Möglichkeiten zur Erkennung und Abwehr von Betrugsversuchen zu bieten. Die Ankündigung erfolgte offiziell durch die Unternehmen, konkrete technische Details oder Zeitpläne wurden bislang jedoch nicht veröffentlicht.

Hintergrund der Zusammenarbeit

Die Kooperation zwischen Riskified, einem Anbieter von Betrugspräventionslösungen, und Marqeta, einer Plattform für Kartenausgabe und Zahlungsabwicklung, spiegelt die wachsenden Anforderungen an Sicherheit im digitalen Zahlungsverkehr wider. Im Fokus steht die Entwicklung gemeinsamer Lösungen, die es Kartenausgebern ermöglichen sollen, betrügerische Transaktionen frühzeitiger zu erkennen und zu verhindern. Nach Angaben der Unternehmen sollen dabei fortschrittliche Risikoanalysen und Datenmodelle zum Einsatz kommen. Unabhängige technische Prüfungen oder externe Bewertungen der geplanten Systeme liegen bislang nicht vor.

Technologische Ansätze und Marktpotenzial

Riskified bringt in die Partnerschaft seine Erfahrung mit KI-gestützten Betrugserkennungssystemen ein, während Marqeta über eine flexible Plattform für die Ausgabe und Verwaltung von Zahlungskarten verfügt. Ziel ist es, die jeweiligen Stärken zu bündeln, um Kartenausgebern im E-Commerce-Sektor eine umfassendere Risikoeinschätzung zu ermöglichen. Die Unternehmen betonen, dass die Lösungen auf aktuelle Bedrohungslagen im Onlinehandel reagieren sollen. Angaben zu geplanten Pilotprojekten, regionalen Schwerpunkten oder ersten Kunden wurden bislang nicht gemacht.

Relevanz für den europäischen Markt

Für den deutschen und europäischen Markt ist die Entwicklung insofern relevant, als der E-Commerce-Sektor weiterhin stark wächst und Betrugsfälle im Zahlungsverkehr eine zentrale Herausforderung darstellen. Europäische Regulierungsbehörden fordern von Zahlungsdienstleistern und Kartenausgebern zunehmend robuste Sicherheitsmaßnahmen. Ob und in welchem Umfang die von Riskified und Marqeta angekündigten Lösungen in Europa eingeführt werden, ist derzeit offen. Die Unternehmen haben keine Angaben zu einer spezifischen Markteinführung in der EU gemacht.

Im Kontext digitaler Zahlungen bezeichnet Betrugsprävention die Gesamtheit technischer und organisatorischer Maßnahmen, die darauf abzielen, betrügerische Transaktionen zu erkennen und zu verhindern. Moderne Systeme nutzen häufig maschinelles Lernen und große Datenmengen, um Muster zu identifizieren, die auf Betrugsversuche hindeuten. Für Kartenausgeber ist die Integration solcher Lösungen entscheidend, um finanzielle Verluste zu minimieren und das Vertrauen der Kundinnen und Kunden zu erhalten. Die Wirksamkeit neuer Ansätze hängt jedoch maßgeblich von der Qualität der Daten, der Anpassungsfähigkeit der Modelle und der Einbindung in bestehende Zahlungsinfrastrukturen ab.Schlagwörter: Fintech-Plattformen, Cybersicherheit, Software für digitalen Handel

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