Zijin Longking steckt 150 Millionen US-Dollar in ein Solar- und Batteriespeicherprojekt für die Rosebel-Goldmine in Suriname. Das Unternehmen setzt damit auf eigene Mittel und nachhaltige Energie.
170 Megawatt Photovoltaik und 120 Megawattstunden Batteriespeicher - das sind die Eckdaten für das neue Energieprojekt von Zijin Longking an der Rosebel-Goldmine in Suriname. Das Unternehmen will 150 Millionen US-Dollar investieren. Die gesamte Finanzierung kommt aus eigenen Mitteln. Externe Geldgeber oder klassische EPC- und PPP-Modelle spielen hier keine Rolle. Das ist selten in der Branche.
Die Anlage soll pro Jahr rund 244 Millionen Kilowattstunden Strom liefern. Damit kann die Mine einen großen Teil ihres Energiebedarfs klimafreundlich decken. Der Startschuss für den Bau ist für das dritte Quartal 2027 geplant. Die Rosebel-Mine ist seit Jahren eine der wichtigsten Goldquellen Surinames. Jetzt steht sie im Mittelpunkt der zweiten Phase der Energiewende vor Ort. Erste Schritte in Richtung erneuerbare Energien gab es schon zuvor.
Zijin Longking plant nicht nur in Suriname. Das Unternehmen hat ein Investitionspaket von insgesamt 232 Millionen US-Dollar für drei Solar- und Speicherprojekte in Südamerika geschnürt. Auch Standorte in Guyana sind dabei. Die Technik folgt internationalen Standards für industrielle Energiespeicher. Netzstabilität, Versorgungssicherheit und Umweltauflagen stehen im Fokus. In der EU gelten für solche Projekte die Vorgaben der Bundesnetzagentur und die DIN EN 50549 für dezentrale Energieanlagen. Wer mehr zu den Regeln wissen will, findet Details in den aktuellen Veröffentlichungen der Bundesnetzagentur.
Die komplette Eigenfinanzierung hebt das Projekt von vielen internationalen Energievorhaben ab. Meist sind dort Banken, Investoren oder staatliche Förderprogramme im Spiel. Zijin Longking setzt auf eigene Kasse. Das zeigt: Das Unternehmen traut der Wirtschaftlichkeit und dem langfristigen Erfolg von Solar- und Speicherlösungen im großen Stil.
Das Projekt wird vollständig aus Eigenmitteln finanziert und setzt damit einen wichtigen Akzent im internationalen Vergleich, da es nicht auf externe Projektfinanzierung oder klassische EPC/PPP-Modelle zurückgreift.
Photovoltaik und Batteriespeicher arbeiten hier Hand in Hand. Auch bei wenig Sonne oder nachts bleibt die Stromversorgung der Mine stabil. Die geplante Leistung von 170 MWp und 120 MW/120 MWh Speicher liegt im oberen Bereich internationaler Hybridanlagen. 244 Millionen Kilowattstunden pro Jahr - das entspricht dem Verbrauch einer mittleren deutschen Stadt. Der Dieselverbrauch sinkt deutlich. Das spart CO₂.
Für Rohstoffunternehmen sind solche Lösungen ein Weg, die Vorgaben zu Klimaschutz und Energieeffizienz zu erfüllen. Die Bundesnetzagentur hebt in ihren Leitlinien zur Integration erneuerbarer Energien in die Industrie die Rolle von Speichern für Netzstabilität und Versorgungssicherheit hervor. Projekte wie das in Suriname liefern auch Impulse für die deutsche Industrie und die laufende Energiewende.
Ob das System langfristig funktioniert, hängt von Standort, Wartung und der Einbindung in bestehende Netze ab. Internationale Normen wie DIN EN 50549 und Cybersecurity-Anforderungen nach BSI-Richtlinien sind Pflicht. Nur so lassen sich solche Anlagen sicher und nachhaltig in industrielle Abläufe einbinden. Wer tiefer einsteigen will, findet technische und regulatorische Infos im BSI-Portal zur Energieversorgung.