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Reap und Visa bringen Stablecoin-Kreditkarten in über 100 Länder

Nil Enri Autor für Kapitalmärkte und Banking Glocalist Press

Verfasst von Nil Enri

Reap und Visa bringen Stablecoin-Kreditkarten in über 100 Länder Glocalist Press © glocalist.press
Reap und Visa bringen Stablecoin-Kreditkarten in über 100 Länder © glocalist.press

Reap und Visa rollen ihre Stablecoin-Kreditkartenprogramme weltweit aus. Was ändert sich für digitale Zahlungen, Regulierung und den Zugang zu Stablecoins?

Visa und Reap gehen einen neuen Weg. Ihre Stablecoin-Kreditkartenprogramme starten jetzt in mehr als 100 Ländern. Bisher lag der Fokus auf Asien und Lateinamerika. Jetzt kommen EMEA und Afrika dazu. Das ist ein großer Sprung für digitale Zahlungen. Stablecoins rücken damit stärker in den Alltag. Auch große Finanzdienstleister setzen jetzt auf diese Technik.

Neue Märkte, neue Regeln

Die Programme sind echte Kreditkarten. Es sind keine Prepaid- oder Debitkarten. Reap und Visa halten sich an die Regeln vor Ort. Besonders in Europa gelten strenge Vorgaben. Datenschutz und Zahlungsdienste stehen im Mittelpunkt. Die EU verlangt die Einhaltung der PSD2 und der DSGVO. Ohne diese Standards gibt es keine Zulassung. Die BaFin und das BSI setzen klare Vorgaben für Sicherheit und Compliance.

Reap liefert die Technik für die Karten. Dazu gehören Autorisierung, Abwicklung, Compliance und das Management der Programme. Visa bringt das weltweite Zahlungsnetzwerk ein. Ein Kernpunkt: Stablecoins dienen als Sicherheit und zur Rückzahlung. Die Technik muss rund um die Uhr laufen. Sie muss auch die DIN EN ISO/IEC 27001 für Informationssicherheit erfüllen. Das ist Pflicht.

Visa unterstützt schon mehr als 160 Stablecoin-Kartenprogramme. Abwicklungen laufen über neun verschiedene Blockchains. Die Partnerschaft mit Reap baut darauf auf. Jetzt wächst die Reichweite deutlich. Die Programme richten sich an Firmen und Privatleute. Sie verbinden digitale und klassische Finanzwelt.

Die Integration von Stablecoins in Kreditkartenprogramme erfordert nicht nur technische Interoperabilität, sondern auch die konsequente Umsetzung von Compliance- und Sicherheitsstandards gemäß den Vorgaben der europäischen und deutschen Aufsichtsbehörden.

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)

Für Nutzerinnen und Nutzer wird es einfacher. Digitale Vermögenswerte lassen sich jetzt flexibler im Alltag einsetzen. Reap und Visa reagieren damit auf die steigende Nachfrage. Viele Menschen wollen digitale Zahlungen, die ohne klassische Banken funktionieren. Besonders in Ländern mit schwacher Bankinfrastruktur bieten die Programme neue Möglichkeiten.

Ob die Karten im Alltag ankommen, hängt von mehreren Punkten ab. Händler müssen sie akzeptieren. Die Gebührenstruktur muss passen. Auch die Regeln müssen klar sein. In Europa bleibt der Datenschutz entscheidend. Die Bundesnetzagentur und das BSI geben regelmäßig technische Leitlinien und Sicherheitsregeln heraus. Diese Vorgaben sind für neue Zahlungstechnologien maßgeblich. Mehr Details zu den Regeln und aktuellen Entwicklungen gibt es in der Rubrik Payment-Infrastrukturen der Bundesnetzagentur.

Stablecoins sind digitale Währungen. Ihr Wert ist an klassische Währungen oder einen Korb von Vermögenswerten gebunden. Sie sollen die starken Kursschwankungen anderer Kryptowährungen vermeiden. Stablecoins dienen oft als Brücke zwischen digitaler und klassischer Finanzwelt. Sie ermöglichen schnelle, grenzüberschreitende Zahlungen. Die Regeln unterscheiden sich je nach Land. Für Kartenprogramme braucht es eine Technik, die Stablecoins in Fiatgeld umwandeln kann und alle Compliance-Vorgaben erfüllt.

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