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Bitkom stellt Bitkomat für Berliner Abgeordnetenhauswahl 2026 vor

Helga Nowotny Autorin für Wissenschaftspolitik und KI Glocalist Press

Verfasst von Helga Nowotny

Bitkom stellt Bitkomat für Berliner Abgeordnetenhauswahl 2026 vor Glocalist Press © glocalist.press
Bitkom stellt Bitkomat für Berliner Abgeordnetenhauswahl 2026 vor © glocalist.press

Der Digitalverband Bitkom hat den Bitkomat veröffentlicht, um Wählerinnen und Wählern in Berlin einen Vergleich ihrer digitalpolitischen Positionen mit den Programmen der Parteien zur Wahl am 20. September zu ermöglichen

Der Digitalverband Bitkom hat am 21. August 2026 den Start des Bitkomat bekannt gegeben. Das Online-Tool soll Berlinerinnen und Berlinern vor der Wahl zum Abgeordnetenhaus am 20. September 2026 ermöglichen, ihre eigenen digitalpolitischen Präferenzen mit den Positionen der im Parlament vertretenen Parteien abzugleichen. Der Bitkomat orientiert sich in seiner Funktionsweise am bekannten Wahl-O-Mat, fokussiert sich jedoch ausschließlich auf Fragen der Digitalpolitik.

Schwerpunkte des Bitkomat

Im Zentrum des Bitkomat stehen Themen wie die Einführung autonomer Busse im Stadtgebiet, die digitale Ausstattung von Lehrkräften und Lernenden mit Tablets oder Notebooks sowie die Möglichkeit, Verwaltungsdienstleistungen vollständig online abzuwickeln. Auch die Frage nach dem Ausbau von Rechenzentren in der Region wird adressiert. Nutzerinnen und Nutzer können anhand konkreter Fragestellungen ihre Haltung zu diesen und weiteren digitalpolitischen Aspekten bestimmen und mit den Parteipositionen vergleichen.

Digitalpolitik als Wahlthema

Die Veröffentlichung des Bitkomat unterstreicht die wachsende Bedeutung digitalpolitischer Fragen im Berliner Wahlkampf. Während klassische Themen wie Bildung, Verkehr und Wohnen weiterhin im Fokus stehen, gewinnen Aspekte wie digitale Infrastruktur, Verwaltungsdigitalisierung und der Umgang mit neuen Technologien an Gewicht. Die Parteien im Abgeordnetenhaus unterscheiden sich teils deutlich in ihren Ansätzen zur Förderung digitaler Innovationen und zur Regulierung von Infrastrukturprojekten.

Vergleich mit anderen Initiativen

Der Bitkomat ergänzt bestehende Informationsangebote zur Wahl, indem er gezielt auf die Schnittstelle zwischen Technologie und Politik eingeht. Vergleichbare digitale Tools werden auch in anderen Bereichen eingesetzt, etwa zur Transparenz von Verbandsarbeit oder zur Analyse von Unternehmenskennzahlen. Ein Beispiel für die Veröffentlichung von branchenspezifischen Transparenzberichten findet sich etwa bei der deutschen Games-Branche, wie in der Analyse zum ersten Transparenzbericht des game-Verbandes dargestellt wird. Der Bitkomat bleibt jedoch auf digitalpolitische Fragestellungen im Berliner Kontext fokussiert.

Der Begriff Digitalpolitik umfasst die Gesamtheit politischer Maßnahmen, die auf die Gestaltung des digitalen Wandels in Gesellschaft, Wirtschaft und Verwaltung abzielen. Dazu gehören unter anderem der Ausbau digitaler Infrastrukturen, die Förderung von Kompetenzen im Umgang mit digitalen Technologien, der Datenschutz sowie die Regulierung neuer Geschäftsmodelle. In Wahlkontexten gewinnt Digitalpolitik an Bedeutung, da sie zunehmend als Querschnittsthema mit Auswirkungen auf nahezu alle Lebensbereiche verstanden wird.

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